"Vis-à-Vis" - Kunst aus der Mannheimer Versicherung AG

Die Kunstsammlung der Mannheimer Versicherung AG wird ab 20. März in den altehrwürdigen Räumlichkeiten des Schlosses in exemplarischen Ausschnitten dem Besucher offen stehen. Die „Mannheimer“ hat sich mit der Marke ARTIMA® vor über 25 Jahren auf die Versicherung von Kunst spezialisiert und verfügt insgesamt über rund 600 Werke.

Die ausgestellte Sammlung verfügt über eine große und beeindruckende Anzahl von Exponaten zeitgenössischer Kunst aus dem deutschsprachigen Raum, die meist in den Jahren zwischen 1990 und 2003 erworben wurden und in dieser Zeit entstanden. Daneben fanden noch einige Arbeiten aus der Zeit um 1960 und aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, u.a. von Lovis Corinth, Picasso, Otto Dix oder Joan Miró, Eingang in die Sammlung. Den größten Teil der Sammlung stellen druckgraphische Blätter und Arbeiten auf Papier, ergänzt durch exemplarische Positionen der Malerei, Plastik und Skulptur, die den ungestümen künstlerischen Geist der Jahre des künstlerischen Aufbruchs reflektieren, dar. Das expressiv Gestische, das künstlerische Aufbegehren der „Jungen Wilden“ gegen die Beliebigkeit des Abstrakten, bildet einen Schwerpunkt der Sammlung. Seit der Friedlichen Revolution von 1989 erfuhr der Kunstbestand der Mannheimer zudem eine rasche Erweiterung durch Werke von Künstlern aus den neuen Bundesländern und erweitert damit das Spektrum und die Palette der künstlerischen Ausdrucksweisen um eine weitere kunsthistorische Klammer: die der Strömungen in der Kunst zwischen den beiden deutschen Staaten.

So werden auf Schloß Voigtsberg neben Werken von Sigmar Polke, Markus Lüpertz, A. R. Penck oder Jörg Immendorf beispielsweise auch Arbeiten von Hans Scheib, Liz Bachhuber, Helge Leiberg oder Georg Baselitz zu sehen sein. Dabei stehen nicht nur Malerei, grafische Arbeiten oder Lithografien im Zentrum, sondern auch Skulpturen und Plastiken ergänzen die Sonderexposition.